Integrierte Gesamtschule startet
mit Internationalem Jugendprogramm

[Stadt Wedel] Schülerinnen und Schüler werden verschiedenste Aufgaben erfüllen - für die Gesellschaft und für sich

 

Los geht's: Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihr Los geht's: Die Schülerinnen und Schüler präsentiere ihre "Record Books", in denen sie ihre Taten verewigen lassen werden.
Wer kennt ihn nicht, den sinnigen Spruch, dass man nicht für die Schule, sondern fürs Leben lerne? An der Integrierten Gesamtschule Wedel wird er nun auf besondere Weise erfüllt. Die Schule nimmt am Internationalen Jugendprogramm teil. 30 junge Leute werden auf vier Feldern abseits des üblichen Unterrichtsstoffes Einsatz zeigen und so ihre Persönlichkeit formen. Mit einer festlichen Stunde in Anwesenheit von Stadtpräsidentin Sabine Lüchau, Kulturausschussvorsitzendem Erhard Felske sowie Eltern, Lehrern und Schülern ging es los. Höhepunkt war die Übergabe der "Record Books" in dem die Leistungen niedergeschrieben werden. Pitt Frauen, Rektor einer Elmshorner Hauptschule im Ruhestand und einer der Förderer des Programmes im norddeutschen Raum, übergab diese "Arbeitsbücher" per Handschlag. Hier werden Eintragungen über die vier Programmteile "Dienst", "Expedition", "Talente" und "Fitness" zu finden sein. Die Schüler werden dazu unter anderem in sozialen Einrichtungen arbeiten, eine Erkundung selbst organisieren und durchführen, sich sportlich "austoben" und sich eine Betätigung aussuchen, an der sie ihre Talente ausprobieren können. Das kann von Astronomie übers Kochen bis zur Landwirtschaft reichen. "Du kannst mehr als du glaubst", ist hier die Devise.

Eigeninitiative und Solidarität werden erlernt und erfahren - Schulleiter Antonius Soest brachte es auf den Punkt: "Junge Leute sollen sich nicht nur an dem orientieren, was nötig ist, sondern was möglich ist." Seit Jahren hatte er den Wunsch, das aus dem angeslsächsischen Raum stammende und auch in Deutschland immer mehr Fans findende Programm an der IGS einzuführen. Sein Kollege Pitt Frauen hatte ihn darauf gebracht. Doch andere Projekte wie das der "Europaschule" wurden zunächst mit Leben erfüllt - doch aufgegeben wurde dieses Anliegen nie. "Denn das Programm ist genau ein Angebot, was an Schule fehlt", so Soest.

Der Chor der Fünftklässler sorgte für frische Töne auf der Feier.Der Chor der Fünftklässler sorgte für frische Töne auf der Feier.

Ein Team von Lehrern und älteren Schülern wird die Projekt-Telnnehmer betreuen. Sie alle bekamen motivierende Worte von Schirmherr und Maler Ole West sowie Stadtpräsidentin Sabine Lüchau mit ins Gepäck: "Es ist ein Segen, dass Sie sich für das Programm entschieden haben. Ich wünsche viel Freude." Das gilt ünbrigens auch für zwei Schüler der Theodoer-Storm-Hauptschule, die gemeinsam mit ihrer Schulleiterin Birgit Pausmer ebenfalls an der Feier teilnahmen.      . (fr)