Die Schlauberger von der GHS

Schülerinnen und Schüler der Gebrüder-Humboldt-Gemeinschaftsschule erneut bei "Schüler experimentieren" erfolgreich

Wir kennen es alles aus der Sesamstraße: "Wieso? Weshalb? Warum? - Wer nicht fragt bleibt dumm." Nicht nur Vorschulkinder richten sich nach Ernie und Berts Titelmelodie, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Gebrüder-Humboldt-Gemeinschaftsschule - und wieder mit Erfolg! Acht Teams stellten sich Frage, erarbeiteten auch gleich die Antworten - und hatten beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" auf regionaler Ebene prima Auftritte. Sie setzten damit die Reihe der guten Leistungen von Kameradinnen und Kameraden aus den Vorjahren fort.

Schulleiter Andreas Herwig und das gesamte Kollegium sind mächtig stolz auf die Kinder aus dem fünften und sechsten Jahrgang. Und das mit Recht! Denn weder an Fantasie noch an Akribie ließ der Forschernachwuchs es mangeln.

Annika, Deniz und Smilla beispielsweise sind drei Mädchen mit laaaangen Haaren. Und wenn man sie so bürstet und damit ein bisschen herumspielt, kann man schon auf spezielle Ideen kommen: Sind eigentlich alle Haare gleich stabil? Oder sind blonde robuster als braune? Oder umgekehrt? Und was ist eigentlich mit den schwarzen? Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen zupften die Mädchen Haare aus und hängten Gewichte dran, mit jedem Durchgang ein bisschen mehr. Das Ergebnis: braun liegt vorn mit bis zu 300 Gramm. Und Haare von Erwachsenen sind stabiler als die von Kindern. Und es gibt auch ein Indiz, dass Vegetarier kräftigere Kopfbedeckung besitzen als Fleisch-Fans. Aber da nur ein Veggie mitmachte, hapert es an der Validität der Forschungen. "Kann ja aber die Hypothese fürs nächste Mal sein", blickte Lehrer Arne Behring nach vorn. Auf Regionalebene gab's jedenfalls schon mal Platz 2.

Dritte im 5. Jahrgang wurden Alican, Matti und Yannick mit ihren Kompost-Forschungen. Was vermodert am schnellsten? "Eindeutig Blattsalat", so die drei unisono, die auch Bananen- und Eierschalen getestet hatten. Und am leichtesten verrottet Grünzeug, wenn es nicht mit anderem gemischt ist.

Farbe ins akademische Spiel brachten zwei Teams. Jule und Imke erreichten mit ihrer Erfindung von ungiftigen Finger- und Fenstermalfarben einen Sonderpreis. Farbige Kreide aus Naturstoffen buken Johanna und Nicola zusammen und kamen in ihrer Altersgruppe auf Platz 2.

"Dabei sei, ist alles", hieß es für Maximilien und Tom und ihre Batterien aus nachwachsenden Rohstoffen sowie das Projekt "Petersilienwachstum" von Ester, Jule und Mia. "Tinte selber machen" steuerten Palle und Robin bei und Milea, Luc und Marten schickten eine Modellbau-Motorrad ins Rennen gegen ein Modellbau-Auto. Und Jasper und Jonas aus dem 9. Jahrgang fanden heraus, dass Nikotin und Teer nicht nur für Raucher schädlich ist, sondern auch Pflanzen vor sich hinmickern lässt, sobald sie mit Wasser inklusive dieser Tabakrückstände begossen werden. (Jörg Frenzel/kommunikateam, 19.2.2015)


Alican, Matti und Yannick sind jetzt Kompost-Experten.

Annika, Smilla und Deniz haben nicht nur die Haare schön,
sondern auch viel Ahnung von ihnen.

Rote Beete funktionierte bei Johanna und Nicolas Kreide...

...ebenso als Farbstoff wie bei Jule und Imkes Fingerfarben

Glückwunsch zu Super-Leistungen! Die Nachwuchs-Forscher und ihre Lehrer.