Deutschlands Mathe-Asse kommen aus Wedel

Steffen Lehrke, Johanna Matthiesen, Jana Horn, Nicola Großmann, Clara Schmid und Antonius Soest freuten sich über den einmaligen Erfolg der Gebrüder-Humboldt-Schule.

Schülerinnen und Schüler der Gebrüder-Humboldt-Schule im Wettbewerb weit vorn.

„Was ihr geleistet habt, ist einfach unglaublich“, lobte Antonius Soest, Schulleiter der Gebrüder-Humboldt-Schule, seine Schülerinnen Jana Horn, Nicola Großmann und Johanna Matthiesen. Die drei gewannen den Wettbewerb „Lange Nacht der Mathematik“ und holten den Sieg in die Rolandstadt. Mehr als 12.000 Schüler von 283 Schulen nahmen von Freitag 18 Uhr bis Sonnabendmorgen um 7 Uhr an dem Schulwettstreit teil. Doch so gut wie die Schülerinnen der 6c der GHS war niemand.

„Mit so einem Erfolg haben wir nicht gerechnet, sagte Clara Schmid, die zusammen mit Steffen Lehrke, Dina Knjaschewski und Andreas Matzen den Schulwettstreit betreute. Um Punkt 18 Uhr wurden die ersten zehn Aufgaben freigeschaltet. Da alle Aufgaben richtig gelöst wurden, ging es mit den nächsten zehn Fragen weiter. Und auch diese lösten die drei Sechstklässlerinnen. Finale und um 7 Uhr die Gewissheit: Die Rolandstadt hat die größten Mathe-Asse der Republik.

Dabei sei Mathe gar nicht das Lieblingsfach, gestanden die drei. Doch nach einer kurzen Pause sind sie sich – wie bei den Lösungen einig: „Immer noch besser als Deutsch.“ Doch war am Samstag nicht nur Können gefragt. „Ein bißchen Glück war auch dabei, sagte Jana Horn. Wie sie sich nach dem Sieg gefühlt haben? „Müde. Das war schon ganz schön anstrengend“, erläuterte Johanna Matthiesen. Einen Preis gibt es für den Sieg nicht, doch hatte Clara Schmid Urkunden für die Gewinnerinnen vorbereitet, die Schulleiter Soest überreichte. Den Vorschlag  eine Woche hausaufgabenfrei zu geben, verwarf Soest sofort: „Das wollen unsere Schüler gar nicht.“ (Bastian Fröhlig/kommunikateam, 28.11.2014)