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GHS Wedel Newsletter

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GHS Wedel

Liebe Eltern!                                                                         Wedel, d. 9.7.14
Die Fußball-WM hat zwei Höhepunkte hinter sich. Einmal das 7:1 für die deutsche Mannschaft und zum anderen die Mini-WM der Gebrüder-Humboldt-Schule. Zu ersterem fällt einem nichts ein, was nicht schon gesagt worden wäre („Wahnsinn“, „Jahrhundertspiel“), zu letzterem aber schon. Es gibt keine besseren Möglichkeiten die Sozial- und Selbstkompetenz von Schülerinnen und Schülern kennenzulernen als in einem sportlichen Wettkampf dieser Art. Es war rundum harmonisch, es war fair und es war intensiv, wenn der Ball rollte. Alle haben es ernst genommen, wollten gewinnen und haben es ertragen, wenn sie verloren. Das Ganze hat uns große Freude gemacht. Geradezu begeistert kann man von der organisatorischen Meisterleistung unserer SV sein. Ihr verdanken wir diesen wunderbaren Tag.

Das Abitur, den mittleren und den Hauptschulabschluss konnten wir bereits feiern. Und auch in diesem Jahr ist unsere Bilanz sehr zufriedenstellend. 107 Schülerinnen und Schüler haben einen Abschluss gemacht, in der Sekundarstufe 1 oder 2. Von den 107 haben 9 die Prognose nach dem 4. Schuljahr nicht erfüllt. 40 haben die Prognose genau erfüllt. 58 haben die Prognose überboten. 4 haben sogar einen Doppelsprung gemacht. 3 mit einer Hauptschulempfehlung haben das Abitur geschafft, einer hat mit dem I-Status nach dem 4. Jg. den Realschulabschluss gemacht. Das alles freut uns sehr.

Bei den Vergleichsarbeiten in Mathematik und Englisch im Land Schleswig-Holstein (Vera) haben wir im Schnitt um 10% über dem Landesdurchschnitt unserer Schulart gelegen. Bei dem bundesweiten Mathematikwettbewerb (Känguru) haben einige unserer Schülerinnen und Schüler für ihr gutes Abschneiden Preise gewonnen (Alex Makrellis 5d, Michael Slodkowski 5b, Marlene Renken 5a). Beim Vergleichstest in Englisch (Big Challenge) gab es herausragende Platzierungen (jeweils aufs Land bezogen: 3. Platz Isabell Hübner 5a, 2. Platz Leonard Speicher 6d, 4. Platz Riekje-Amelie Zahn 6d, 7. Platz Henrik-Niklas Reidt 6c).  Dank des großen Einsatzes von Herrn Schröter haben es unsere Leichtathleten im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ immerhin in die letzte Ausscheidungsrunde des Landes für die Fahrt nach Berlin gebracht. Bei den Mittwochregatten in Wedel hat unsere Projekt-Segelcrew überraschend den 4. Platz belegt. Immerhin waren die anderen Crews erfahrene Erwachsenenteams. In Vergessenheit darf nicht gelangen, dass unsere Basketballmädchen Landesmeister geworden sind. Wir haben längst gratuliert, aber Sie müssen es auch wissen. Die Gruppe ist großartig.

Dass unser Abiturient Jonathan Gropp schon kleine literarische Wellen schlägt, konnten wir gerade im Hamburger Literaturhaus sehen. Wir kennen ihn aus vielen Lesungen unseres „Literarischen Cafés“. Besuchen Sie dieses, wenn immer eine Lesung ansteht.

Die Erfolge wären nicht glaubwürdig, gäbe es nicht die Schwächen und Entgleisungen, die unseren Alltag auch bestimmen. Trotz der großartigen Leistungen im „Literarischen Café“ finden wir, dass die Schreibkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler zu wünschen übrig lässt. Wir müssen sie verstärkt in den Blick nehmen. Ein Problem ist nach wie vor der Umgang mit Handy und I-Phone. Es werden aus der Laune von Augenblicken gelegentlich Gemeinheiten verschickt, die nur schwer aus der Welt zu bringen sind. Es ist schwerer als früher, Gemeinheiten wieder zurückzunehmen. Sie sind im Netz. Da wuchern sie. Wir haben neue pädagogische Wege zu finden. Über den Umgang mit Handys in der Schule entscheiden wir auf der Schulkonferenz relativ schnell nach Schuljahresbeginn.

Mit einem großen Dank für ihre Arbeit verabschieden wir zum Schuljahresende Frau Reinhardt, die einen befristeten Vertrag bei uns hatte, und Herrn Schäbe, der das Referendariat bei uns erfolgreich abgeschlossen hat. Wir würden sie gern an der Schule halten. Die Stellen stehen uns aber nicht zu Verfügung. Herr Lehrke hat auch das Referendariat in den Fächern Mathematik und Physik bei uns absolviert, wird aber auf einer festen Planstelle bei uns bleiben. Außerdem wird vom Gymnasium Kaltenkirchen Herr Wolff zu uns kommen, der vor allem im Fach Philosophie eine Lücke schließt. Außerdem hat er die Fächer Englisch, Religion und Darstellendes Spiel.

In der Schule geht es u.a. um die Kultivierung des Sinns für Gerechtigkeit. Es ist aber auch nicht zu viel verlangt, dass Gerechtigkeit jeder Schule und Schulform widerfährt. Wenn eine Schule für sich in Anspruch nimmt, dass man kein Kind zurücklassen will, darf man daraus nicht den Schluss ziehen, dass diese Schule mit allen Problemen überhäuft werden kann. Oder? Wir haben das Gefühl, dass das gegenwärtig geschieht. Wir müssen mit weniger Planstellen unseren Anspruch an gemeinsames Lernen erfüllen und fühlen uns überfordert, wenn wir ohne angemessene Unterstützung Kinder mit Behinderungen und Kinder ohne Deutschkenntnisse aufnehmen sollen. Nach dem Motto: Der Anspruchsvolle ist der Dumme. Pädagogik hat immer etwas mit Balance zu tun.
Wir wollen aber nicht nur ärgerlich, sondern auch konstruktiv sein. Unter der Leitung von Anja Mahlstedt, einer professionellen Moderatorin,  werden wir zum Thema „Inklusion“ an der Gebrüder-Humboldt-Schule einen Workshop durchführen, und zwar am Montag, d. 6. Okt. 2014 von 16-19 Uhr. Es geht um die Frage, auf was wir um der Inklusionsarbeit verzichten wollen, ohne unsere Identität als Gebrüder-Humboldt-Schule zu verlieren. Lehrkräfte, Eltern, SV und Schulträger sollten daran teilnehmen. Wer von Ihnen Interesse hat, möge sich bitte bei mir melden. Ich werde Sie zu Beginn des Schuljahres noch einmal daran erinnern.
 
Der Brief ist zu lang geworden. Dennoch möchte ich noch den letzten Zweifel ausräumen, dass am Montag, d. 14.7. der erste Ferientag ist und am Montag, d. 25.8. der erste Schultag, der mit der 2. Stunde beginnt.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern eine erholsame Ferienzeit
Ihr
Antonius Soest
 

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