Newsletter der Gebrüder-Humboldt-Schule.
GHS Wedel

 

Liebe Eltern!                                                            Wedel, d. 17.12.13

 

 

Nach einem Jahr mit viel Traurigkeit möchte ich doch einen optimistischen Ausklang geben. Trotz der finanziellen Misere Wedels haben wir uns erfolgreich um Verbesserungen in Grundausstattungen bemüht: Mit Hilfe der Stadtsparkasse haben wir unseren Nawibereich mit festinstallierten Beamern versorgt. Vielen Dank dafür. Unsere Bühne in der Mensa erstrahlt in neuem Licht. Auf Initiative unseres Schülersprechers Jan Oldach wurde sich um Förderer (BTS Business Trading Shop) bemüht, die die Anschaffung neuer Scheinwerfer finanziell unterstützten. Jonas Sorgenfrei, ein weiterer Schüler des 12. Jahrgangs, kümmerte sich eigeninitiativ um die konzeptionellen und technischen Aspekte, integrierte das ausgediente Lichtmischpult des Stadttheaters Wedel, das uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt wurde, und hat dann mit Hilfe von Jan Oldach, Tim Landsberger, Marcel Lipienski, Tobias Röhling die Geräte unter der Decke installiert. Vielen Dank dafür! Einen Großteil der Anschaffungskosten hat sich unsere gesamte Schülerschaft übrigens selbst erarbeitet, da hierfür die Einnahmen des Förderlaufs verwendet wurden. Sie wird im Rahmen von Unterstufendiscos, Theater- und Musikaufführungen, Entlassfeiern und ähnlichen Veranstaltungen davon profitieren.

Und wenn Sie jemanden kennen, der „Schlafmützen“ für unsere neuen Lichter nähen könnte, dann melden Sie sich doch bitte übers Schulbüro bei Herrn Frerks. Herr Frerks und Herr Matzen haben sich ebenfalls als Elektriker, Ton- und Lichtingenieur in vielen Stunden betätigt. Da drängt sich wieder der vielzitierte Satz von Franz Kafka auf: Wege entstehen, indem man sie geht.

 

Das Internationale Jugendprogramm, bei dem es um Talent, Fitness, soziales Engagement und selbstständige Expedition geht, beginnt in der Regel im 8. Jahrgang auf der Bronzestufe. Nun haben wir erstmals 10 Schüler auf der Goldstufe, zwei im 10. und acht im 12. Jahrgang. Man braucht bis zum Abschluss etwa 1-2 Jahre. Wir drücken allen Beteiligten die Daumen.

 

Unsere SV macht großartige Arbeit, nicht nur in der direkten Interessenvertretung für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch in der Kultivierung der Schule, z.B. was den Schulhof und die Toiletten angeht. Die Mini-SV trifft sich immer montags in der Mittagspause.

 

Aber auch viele von Ihnen, liebe Eltern, wirken mit am Gesamtbild der Schule, ob in der Bibliothek, der Mensa, dem Schulelternbeirat, dem Schul- und Förderverein, den Projektleitungen und den verschiedenen Veranstaltungen.

 

Frau Schmid und Herr Lehrke haben erstmals die Teilnahme des 5. Jahrgangs an der langen Nacht der Mathematik organisiert, Profile in 5 und 6 haben uns mit ihren Ergebnissen erfreut, die Homepage (auch hier wieder neben den Kollegen der Name Jonas Sorgenfrei) wird zum wunderbaren Spiegel des schulischen Lebens, die Lions Quest-Ausbildung  (ein Konzept zur Stärkung jedes einzelnen Schülers) haben etwa die Hälfte der Kollegen absolviert.

 

Ich freue mich sehr darauf, dass wir im neuen Schuljahr „Darstellendes Spiel“ als weiteres Profil im 5./6. Jahrgang anbieten. Außerdem hat die Schulkonferenz beschlossen, dass wir uns bemühen, Spanisch in der Oberstufe als 4. Fremdsprache zu etablieren.

 

Freuen können wir uns auf drei Angebote im neuen Jahr:

  1. Herr Olde (Elternvertreter 6c) hat eine Veranstaltung organisiert, die Eltern v.a. des 6.-8. Jahrgangs sehr spannend finden werden: „Hilfe, mein Kind pubertiert!“. Termin: Montag, d. 20.1.14 um 19.30 Uhr in unserer Bibliothek. (siehe Weiteres auf der Homepage).
  2. Frau Jensen-Bruß bietet auch im 2. Halbjahr für den 5. und 6. Jahrgang das Projekt Glück an. Es geht u.a. um Vertrauen, Optimismus, Selbst-Reflexion, Nutzung der eigenen Ressourcen. 20 Doppelstunden sind vorgesehen für 2,50 € pro Doppelstunde. Melden Sie sich bei marita-jensen-bruss@t-online.de
  3. Das Literarische Café tritt am Donnerstag, d. 13.2.14 mit eigenen Texten von Schülerinnen und Schülern aus dem 6.-10. Jahrgang auf.

            

In großer Sorge sind wir um eine Schülerin und einen Schülern, die vor unserer Tür standen, ohne ein Wort Deutsch zu können. Die Spezialklasse an der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule, in der Deutsch als Zweitsprache gelehrt wird, ist voll, sodass die beiden Kinder nun „unversorgt“ bleiben müssen. Man muss nicht erst an die Weihnachtsgeschichte denken, um darin eine Gewissensfrage zu sehen. Muss man das wie eine Naturgewalt hinnehmen oder ist es ein politisches, also lösbares Problem? Gewöhnen wir uns allmählich an einen Zustand, in dem wir Schüler zurücklassen, weil wir sie nicht „versorgen“ können? Bei nachträglich getesteten Integrationskindern ist das ja auch schon der Fall.

 

Wenn man Weihnachten nicht trivial nimmt, dann erinnert man sich daran, dass wir Grund haben, anspruchsvoll und solidarisch zu sein.

 

Unterrichtsbeginn nach den Ferien: Dienstag, d. 7.1.20 14.

 

Ich wünsche Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfülltes neues Jahr.

 

Ihr

 

 

Antonius Soest

 

 

PS: Sollten Sie noch keine Weihnachtsgeschenke haben, könnten einige von Ihnen vielleicht so manches verlorene Stück als neu auf den Gabentisch legen. Mit anderen Worten: die Fundkisten quellen über.

 

Copyright © 2013 GHS Wedel, alle Rechte vorbehalten.
Email Marketing Powered by MailChimp