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GHS Wedel

                                                                                              Wedel, d. 16.6.13
Liebe Eltern!

Ich hatte Ihnen die genauen Termine für die Sommerferien versprochen. Sie beginnen am Montag, d. 24.6.13. Der erste Schultag ist am Montag, d. 5.8.13. Er beginnt um 8.45 Uhr, also mit der 2. Stunde. Endlich können Sie mit den Planungen anfangen.

Versprochen hatte ich Ihnen auch, Hinweise zu einem neuen Element in unserer Oberstufenarbeit zu geben. Es schließt sich nahtlos an unsere Konzepte der Sekundarstufe 1, also der Jahrgänge von 5-10, an. Ich werde in dieser Woche verschiedene Dokumente dazu auf unsere Homepage stellen, damit Sie Gelegenheit haben, sich intensiver damit zu befassen. Hier nur ein paar Worte zur Begründung. Es gehört noch immer zur Folklore der Schule, dass Abwehr und Vermeidung normales Schülerverhalten seien. Wer beides nicht zeigt, gerät leicht in den Ruf des Strebers. Genau dieses Muster, an dem fast alle irgendwie mitstricken, trägt zu schulischem Versagen erheblich bei. Und wenn Politiker damit kokettieren, einmal oder gar mehrfach sitzen geblieben zu sein, erzeugen sie fast den Eindruck, Sitzenbleiben sei eine Bedingung für Erfolg und Prominenz. Die Folklore greift das begierig auf. Ernstzunehmende Theorie und Praxis wussten es schon immer besser. Sie können auf der Homepage auch neuere Begründungen dafür finden, dass die Fähigkeit zur Begeisterung und Selbstständigkeit die entscheidende Lernbedingung ist. In der Sekundarstufe 1 haben wir versucht, alle Differenzierungen am Maßstab der Motivierung zu orientieren und Demotivierung zu vermeiden. Für die Oberstufe sollte das genauso gelten. Alle Schüler sollen ihr eigenes Engagement entdecken. Das ist wichtig für den Einzelnen, aber auch wichtig für die Gesellschaft insgesamt. Wir können uns angesichts der Probleme, die unsere Generation geschaffen hat, nicht leisten, nur willfährige Vollzugsorgane zu erzeugen, sondern Menschen, die sich mit ihrer Intelligenz und ihrem Engagement einbringen und einmischen und einen Sinn für das Gemeinwohl bekommen. Sie sollen in der Oberstufe ihr Thema, ihre Frage finden. Die Schüler können viel gewinnen. Wir alle können viel gewinnen. Die Schüler sollen zu Beginn des 13. Jahrgangs mit ihren Ergebnissen an die Öffentlichkeit treten.

Ich möchte Ihnen nicht verschweigen, dass wir beim Big Challenge, einem europäischen Wettbewerb im Fach Englisch, zumindest im 5. Jahrgang hervorragend abgeschnitten haben. In Schleswig-Holstein haben wir im Rahmen unserer Schulart die drei ersten Plätze belegt. Und unter den ersten zehn sind sieben aus unserer Schule. Zumindest vier Sieger möchte ich nennen: 1. Lotta Koschek, 2. Jonas Mohr, 3. Lasse Hataanen, 5. Janina Nguyen (alle 5b).
In den anderen Jahrgängen haben wir aber auch immer wieder Schüler unter den ersten zehn.
 
Zur Personalsituation im neuen Schuljahr.
Wehmütig müssen wir Abschied nehmen von Frau Reier. Sie wird in den Ruhestand gehen. Sie ist seit Beginn der Oberstufe 1996 deren Leiterin und hat das Gesicht der Schule mitgeprägt. Zuletzt hat sie noch maßgeblich dazu beigetragen, dass die Oberstufe wichtige pädagogische Ideen der Sekundarstufe 1 aufnimmt und weiterführt (siehe oben). Sie wollte nicht immer nur auf die Verordnungen „von oben“ warten, sondern selbst gestalten. Wir danken ihr von Herzen für ihre Arbeit. Ich bin sicher, dass sie uns nicht aus dem Auge lassen wird.
 
Außerdem wird uns Herr Rothaug, unser pädagogischer Koordinator, verlassen. Er wechselt nach Hamburg und wird an der Stadtteilschule Eidelstedt eine Funktionsstelle übernehmen. Wir haben Herrn Rothaugs Entwicklung seit dem Referendariat verfolgen können. Ich kann der Hamburger Schule nur gratulieren. Wir wünschen Herrn Rothaug viel Erfolg.
So sehr wir traurig sind über diese Verluste, so sehr freuen wir uns auf die Nachfolger. Herr Nerger wird die Oberstufenleitung übernehmen, für ihn wahrlich kein Neuland. Er arbeitet schon lange in der Leitung mit. Ich bin sicher, dass er der Schule weiterhilft. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.
Das gilt auch für die Neubesetzung des pädagogischen Koordinatoramtes. Wir hatten zwei hervorragende Bewerbungen aus dem Haus, nämlich Herrn Schuback und Herrn Frerks. Sie werden auf Bitte des Auswahlgremiums beide dieses komplexe Amt übernehmen, erweitert um das Feld der Medien. Es geht dabei um deren organisatorische und pädagogische Nutzung.
 
Neue Kollegen werden wir auch bekommen. Frau Marschokowa vom benachbarten Johann-Rist-Gymnasium wird mit den Fächern Mathematik und Englisch zu uns stoßen. Außerdem werden uns unsere beiden Referendare auf festen Planstellen erhalten bleiben: Frau Schwartz mit den Fächern Biologie und Deutsch und Herr Wiesner mit den Fächern Deutsch und Religion. Wir freuen uns auf alle drei.
 
Sie erinnern sich vielleicht an meinen vorletzten Newsletter. Es ist tatsächlich passiert. Die Gemeinschaftsschule in Bargteheide hat den höchsten deutschen Schulpreis gewonnen, dotiert mit 100 000 Euro. Am kommenden Mittwoch werden wir das mit der Ministerin festlich begehen. Ehrlich gesagt, fühlen wir, die alten Gesamtschulen, uns alle ein wenig ausgezeichnet. Wir sehen uns tatsächlich sehr ähnlich. Das ist das Ergebnis eines intensiven Diskussionsprozesses in unserem gemeinsamen Gremium. Gratulation an die Anne-Frank-Schule in Bargteheide.
 
Bedanken möchte ich mich noch bei allen Eltern, die beim Sommerfest mit vielen Aktivitäten dafür gesorgt haben, dass wir den neuen Fünftklässlern einen freundlichen Empfang bereitet haben.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern schöne Ferien und freue mich auf das Schuljahr 2013/14.
 
Ihr
Antonius Soest

 










 

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